Outi Supponen erhält den ESRF Young Scientist Award 2026
Outi Supponen, Professorin am Institut für Fluiddynamik am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH Zürich, ist mit dem Young Scientist Award 2026 der European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) ausgezeichnet worden. Damit würdigt die ESRF ihre?wegweisenden Beitr?ge zur experimentellen multiphasigen Fluiddynamik.
In ihrem Labor für multiphasige Str?mungen erforscht Supponen komplexe Ph?nomene wie Blasendynamik, Stosswellen und akustisch induzierte Instabilit?ten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Kavitationsblasen – winzigen, gasgefüllten Bl?schen, die sich unter starken Schallwellen in Flüssigkeiten stark ausdehnen und wieder zusammenziehen. Diese Dynamiken er?ffnen vielf?ltige biomedizinische Anwendungen, etwa für die gezielte Medikamentenabgabe in Zellen oder die nicht-invasive Zertrümmerung von Nierensteinen. Um solche Prozesse sichtbar zu machen und Therapien weiterzuentwickeln, setzt ihre Forschungsgruppe auf ultraschnelle Phasenkontrastbildgebungsverfahren.
Im vergangenen Jahr wurde Supponen mit einem ERC Starting Grant ausgezeichnet, der in diesem Jahr offiziell begonnen hat. In ihrem ERC-Projekt untersucht sie die Entstehung und Dynamik von Kavitationsblasen sowie deren Wechselwirkungen mit der umgebenden Flüssigkeit.
Die European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) betreibt in Grenoble (Frankreich) die weltweit hellste Synchrotronlichtquelle und ist ein internationales Kompetenzzentrum für Grundlagen- und angewandte Forschung an kondensierter und lebender Materie.
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