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Drei neue Forschungsschwerpunkte für die ETH Zürich
Wie und wo entsteht Leben im Weltall? Wie lassen sich physikalische Ph?nomene mit h?chster Pr?zision messen? Wie geht die Schweiz mit zunehmenden Klima- und Wetterextremen um? Antworten darauf suchen drei neue Nationale Forschungsschwerpunkte, die die ETH Zürich mit Partneruniversit?ten zugesprochen erhalten hat.
Licht polt Magneten um
Forschenden der ETH Zürich und der Universit?t Basel ist es gelungen, einen besonderen Ferromagneten mithilfe eines Laserstrahls umzupolen. Mit dieser Methode k?nnten zukünftig anpassbare elektronische Schaltkreise mit Licht erzeugt werden.? ?
Wenn die Bev?lkerung ihren Wohnort aktiv mitgestaltet
Das Spin-off Resilientsy unterstützt Gemeinden und Kantone dabei, ihre r?umliche Entwicklung strategisch zu steuern und nachhaltig umzusetzen. Und es zeigt Politikern und Grundstückeigentümerinnen, wie sie die richtigen Fragen stellen k?nnen.??
Es braucht noch mehr ?Speed?
Vor drei Jahren haben sich die Institutionen des ETH-Bereichs zusammengeschlossen, um in der Initiative Speed2zero die Dekarbonisierung der Schweiz aktiv voranzutreiben. Nun wird die Initiative beendet – Projektleiter Reto Knutti zieht Bilanz.??
Den Schutzwall der Bakterien durchbrechen
Ob im menschlichen K?rper oder auf Oberfl?chen:?Bakterien?schützen sich mit?Biofilmen vor ?usseren Angriffen. Die Physikerin Eleonora Secchi erforscht, wie diese?schleimartigen Schutzfilme?aufgebaut sind. Mit dem Ziel,?krankmachende Bakterien?leichter?entfernen?zu k?nnen.??
Blindenhunde und andere Roboter
Vom mechanischen Blindenhund über den Roboter zum Anziehen bis zu lenkbaren Bakterien – an der ETH Zürich tüfteln Forschende an Robotern für die Medizin.
Der Forscher, der die KI sicherer macht
Javier Rando doktoriert an der ETH Zürich zur Sicherheit von künstlicher Intelligenz (KI). Gleichzeitig arbeitet er in einem Technologieunternehmen am selben Ziel. Seine ?berzeugung: Wenn dies gelingt, kann KI eine der besten Technologien überhaupt werden.
Ausl?ser von Sehnenbeschwerden aufgedeckt
?berbeanspruchte Sehnen führen oft zu schmerzhaften Problemen. Therapiem?glichkeiten sind begrenzt. Nun haben Forschende den molekularen Mechanismus entschlüsselt, der diese Beschwerden hervorruft. Das dürfte die Entwicklung neuer Therapien begünstigen.
Elektrofahrzeuge in Afrika k?nnten sich früher durchsetzen als gedacht
Eine neue Studie von Forschenden der ETH Zürich und des?Paul Scherrer Instituts?PSI in Zusammenarbeit mit Partnern in Afrika?zeigt:?In vielen L?ndern Afrikas k?nnten Elektrofahrzeuge schon vor 2040 wirtschaftlich konkurrenzf?hig sein. Vorausgesetzt,?die Ladeinfrastruktur?ist?speziell für solarbetriebene netzunabh?ngige Systeme entwickelt und ausgerichtet.?
Ein kolumbianisches Forschungsdorf gegen das Vergessen
Das ETH-Spin-off Herencia will Alzheimerforschung und -therapie revolutionieren. Dazu plant es gemeinsam mit einem internationalen Team von Wissenschaftler:innen ein Dorf in Kolumbien, in dem Forschung, medizinische Versorgung und soziale Programme für betroffene Familien zusammenkommen. Das Projekt k?nnte zur globalen Blaupause für den Umgang mit Alzheimer werden.
Hans Gersbach, warum ist die Schweiz beim Handel mit den USA so verwundbar und was kann sie dagegen tun?
Die USA?haben der?Schweiz?2025?einseitig Z?lle auferlegt, unter?denen?die hiesige Wirtschaft?leidet.?Warum?Washington?in der Handelspolitik?am l?ngeren Hebel sitzt und was Bern?2026?dagegen tun kann, erkl?rt Hans Gersbach.?
Elektronen hinken dem Atomkern hinterher
Forschende der ETH Zürich haben erstmals in sehr hoher zeitlicher und r?umlicher Aufl?sung gezeigt, dass Elektronen in bestimmten zweidimensionalen Materialien den Bewegungen der Atomkerne nur mit Verz?gerung folgen. Diese Erkenntnis k?nnte in Zukunft zur Entwicklung neuartiger elektronischer Bauteile führen.?